Gesundheitsmagazin – Neue Rettungswagen in Leverkusen bieten höchsten technischen Standard

Neue Rettungswagen für Leverkusen

Oberbrandmeister Jan Fengler (li.), Oberbrandmeister Michael Fröhlen (re.) und Brandmeister Kai Eichmann (liegend)demonstrieren den Einsatz der Schaufeltragen – Foto: Stadt Leverkusen

Stadt Leverkusen (NRW) – Die Feuerwehr Leverkusen stellt vier neue Rettungswagen in Dienst. Die Fahrzeuge sind mit der neuesten Medizingerätetechnik ausgerüstet und bieten so optimale Voraussetzungen für künftige Rettungseinsätze.

Insgesamt verfügt die Feuerwehr Leverkusen (Berufs- und Freiwillige Feuerwehr) über einen Fuhrpark von 121 Fahrzeugen inklusive aller Abrollbehälter, Anhänger usw. 13 davon sind Rettungswagen (RTW). Hinzu kommen vier Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und fünf Krankentransportwagen (KTW). Die Lebensdauer der Fahrzeuge beträgt durchschnittlich rund fünf Jahre (bzw. 200.000 km), dann ist in der Regel Ersatz notwendig.

Die neuen Rettungswagen werden künftig auf den beiden Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr in Manfort und Opladen sowie auf den Rettungswachen Hitdorf beim Deutschen Roten Kreuz und Bürrig beim Malteser Hilfsdienst eingesetzt. Die Gesamtkosten für alle vier Fahrzeuge (inklusive der Medizintechnik) betragen insgesamt rund 1 Mio. Euro.

Bei den Wagen handelt es sich um Modelle vom Typ Mercedes Sprinter 516 CDI (120 kW / 163 PS). Sie bieten eine Vielzahl an technischen Neuerungen. So sind die vier neuen Leverkusener Fahrzeuge z.B. erstmals mit einem Ambulanztisch mit elektronischer Einzugshilfe ausgestattet. Dieses System vereinfacht das Be- und Entladen der Fahrtrage enorm und garantiert den Patienten eine sichere und schonende Behandlung während des Ladevorgangs.

Weiterhin verfügen sie u.a. über folgende technischen Details:

Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 km/h 7-Gang Automatikgetriebe Luftfederung Zusatzbatterie für zusätzliche Verbraucher Ladung von Fahrzeug- und Zusatzbatterie über „Rettbox“ Notstarteinrichtung Unterspannungsschutz Kontrollleuchten und akustische Warnung bei geöffneten Türen oder Klappen und ausgefahrener Trittstufe bei gelöster Handbremse Analog- und Digitalfunk im Fahrerraum mit „Taxitaster“ und Stummschaltung 2m-Funkgerät Unfalldatenschreiber

Aufbau:

Analog- und Digitalfunk im Patientenraum Standheizung, Warmwasserzusatzheizung und Klimaanlage im Patientenraum Sauerstoffversorgung liegend in der Mitte des Fahrzeugs Thermobox und Kühlschrank Umfeldbeleuchtung in LED-Technik LED-Lichtleisten in allen Außenfächern LED-Lichtleisten in rot an den Hecktüren Heckportal mit Heckwarnsystem in LED-Technik Warnanlage vorne mit LED-Blitzleuchten, Powerblitz, Frontblitzern, halber Rundumkennleuchte Sondersignalanlage mit elektronischem Kompressorsignal, Durchsagemöglichkeit und Martinshorn Schwebetisch mit elektrischem Einzugsystem.

Medizingerätetechnik:

Monitor-/Defi-Kombination corpuls³ mit umfangreicher Zusatzausstattung Beatmungsgerät MEDUMAT Standard² mit umfangreicher Zusatzausstattung Stationäre Absaugeinrichtung und tragbare Absaugeinheit mit Einwegbehältern Spritzenpumpen Fahrtrage mit Kinderrückhaltesystem „Treppenstuhl“ Vakuum-Matratze und Vakuum-Schienenset, Schienungsmaterial Rettungskorsett Schaufeltragen-/Spineboardkombination Notfallrucksack, Kindertasche usw. „Modell Leverkusen“

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Urheber: Stadt Leverkusen

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